ThinkPads und Debian

In den letzten Tagen habe ich, neben dem normalen Geschäftskram, zwei IBM/Lenovo ThinkPads R60e mit Software bestückt. Das heißt im Einzelnen:

  • Windows XP-Partition auf ein Minimum verkleinert um Platz zu schaffen
  • Aus Zeitgründen statt Debian doch Ubuntu und Kubuntu zu installieren.

Das war für mich auch ein Test, ob ich nach Jahren vom Gnome-Desktop zu KDE wechseln möchte ... Ich wollte, und habe es nicht bereut ;-)

Die ThinkPads sind für diesen Preis übrigens Top. Ubuntu bzw. Kubuntu gefällt mir auch sehr gut, vor allem die einfache Installation. Allerdings, wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich dennoch Debian Etch nehmen.

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Kommentare

Jetzt kommen nach dieser Steilvorlage natürlich die unvermeidlichen Fragen:

(1) Was ist bei KDE besser bzw. anders?
(2) Laufen die Notebooks problemlos? Welche Einschränkungen gibt es?

TIA
Stephan

Ob KDE oder Gnome besser ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Gnome legt seinen Schwerpunkt auf ein einfaches und verständliches Benutzerinterface, das aber gerade deswegen von versierteren Nutzern kritisiert wird. Letzten Endes sind beides sehr umfangreiche und komplexe grafische Benutzeroberflächen. Ich kam immer weniger mit den bewusst beschränkt gehaltenen Möglichkeiten des Gnome-Desktops klar (deswegen habe ich z.B. statt Metacity WindowMaker benutzt) und außerdem habe ich gemerkt, dass ich eigentlich gar keine Gnome-Programme benutze. Den Rest ergab dann die übliche Neugier. KDE benötigt vielleicht ein wenig mehr Speicher, aber auch auf meinem alten Rechner läuft es ganz ordentlich. Konquerer als Webbrower ist klasse und der Mediaplayer AmaroK ist ziemlich cool.

Die Notebooks laufen problemlos. Allerdings habe ich das Modem nicht getestet. Das sind ja in heutigen Notebooks so genannte Soft-Modems für die es nicht immer Linux-Unterstützung gibt. Was ich noch nicht ausprobiert habe ist der Zweischirmbetrieb. Aber dazu steht ja einiges im ThinkWiki.

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