Buch: Kompetenzentwicklung und Innovation

Package Shot Staudt 2002Michael Kerres hat mich mit einer Buchbesprechung auf eLearning Reviews neugierig gemacht.

Er schreibt über Staudt et. al. (2002): Kompetenzentwicklung und Innovation. Die Rolle der Kompetenz bei Organisations-, Unternehmens- und Regionalentwicklung:

Nach einem theoretischen Einführungskapitel begründen Staudt & Kriegesmann in dem Kapitel Weiterbildung: Ein Mythos zerbricht (nicht so leicht)! den Paradigmenwechsel von der traditionellen Weiterbildung zur Kompetenzentwicklung. Die Autoren gehen dabei auch auf die Kritik ein, die ihre früheren teilweise provozierenden Aussagen von dem geringen Nutzen von Weiterbildung hervorgerufen haben. Dabei wird deutlich, dass sie nicht gegen Weiterbildung sind, sondern die üblichen Formen der Wissensvermittlung als eine nicht hinreichende Variante zur Sicherung und Entwicklung der erforderlichen Kompetenzen sehen. Weiterbildung ist eine mögliche, aber weder zwingende und oft auch nicht hinreichende Bedingung, um die Entwicklung von Kompetenz zu sichern. Und: Es kann in dieser Diskussion letztlich nicht um die Durchführung von Weiterbildung, sondern es muss um die Verfügbarkeit der im Anwendungsvollzug erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse gehen. Nicht zuletzt unter dem zunehmenden Kostendruck rücken deswegen alternative Formen und Determinanten der Kompetenzentwicklung (wie z.B. informelles Lernen) in den Fokus der Weiterbildungsforschung und -praxis. Vor diesem Hintergrund werden in den weiteren Kapiteln Maßnahmen der Personalentwicklung hinsichtlich ihres Beitrags zur Kompetenzentwicklung strukturiert und untersucht. Dabei kommen insbesondere Bewertungsansätze aus der Personalentwicklung zur Sprache und Überlegungen für alternative Ansätze der Bewertung von Kompetenzentwicklung werden dargestellt.

Das Buch ist im Waxmann Verlag erschienen, mehr Infos und das Inhaltsverzeichnis gibt es unter der URI http://www.waxmann.com/kat/1242.html.

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