desire2learn

Immer noch Blackboard

Bei Blackboard scheinen die Leute allmählich Panik zu bekommen. Der Marktführer, der 2005 WebCT übernommen hatte, hat im letzen Jahr ca. 24% seiner Anteile am amerikanschen Markt eingebüßt (von 77% runter auf 59% Marktanteil). Vielleicht erklärt das, warum sie mit allen Mitteln den kanadischen Konkurrenten Desire2Learn bekämpfen.

Blackboards E-Learning-Patent jetzt erstmal wieder nichtig

Es geht hin und her: Zunächst ist Blackboard ein E-Learning-Patent zugesprochen worden. Das hat entsprechend heftige Reaktionen ausgelöst. Ziemlich schnell hat Blackboard dann begonnen, den kanadischen Konkurrenten Desire2Learn wegen angeblicher Patentverletzungen zu verklagen. Das weltweite Echo aus dem Educationbereich war so verheerend, dass man sich genötigt sah, ein so genanntes Patent-Pledge abzugeben. Demach sollte nichtkommerzielle Nutzung des E-Learning-Patents erlaubt sein.

E-Learning-Blog: 

Neues vom »E-Learning-Patent«

Nach außen hin wird zwar immer behauptet, Patente sind dazu da, um Innovationen voranzubringen. Aber in der ausufernden U.S-Patentpraxis mit ihren Softwarepatenten (die die großen Unternehmen auch gerne in Europa hätten) haben Patente vor allem einen Zweck: Barrieren aufbauen.

In der Auseinandersetzung um das so genannte »E-Learning-Patent« hat Michael Feldstein über die Beweggründe von Blackboard berichtet:

E-Learning-Blog: 

Blackboard weiter im Fokus

Die Blackboard-Patent-Story ist nun bei Tim O'Reilly angekommen. Während wir in Europa noch den Anfängen der Softwarepatente wehren können, versucht man in den U.S.A wenigstens aus dem Education-Bereich die Patentinhaber und die Patent-Trolle herauszudrängen:

Softwarepatent: Der zweite Schritt

Das hat nicht lange gedauert: Nachdem Blackboard ein ziemlich weitreichendes Softwarepatent zugesprochen bekommen hat, verklagt man sogleich einen aufstrebenden Mitbewerber: