Beschreibung des Projekts

Am besten kann man sich einen Eindruck von dem E-Learning-Blog verschaffen, indem man es sich ansieht: http://www.tschlotfeldt.de/elearning-blog.

Auf technischer Seite steckt hinter dem E-Learning-Blog ein für Webpräsenzen typisches LAMP-System, d.h. eine Kombination der Open Source-Systeme Linux, Apache Webserver, MySQL-Datenbank und der Programmiersprache PHP. Auf dieses LAMP-System setzt das Content Management System Drupal auf. Vom Konzept her eignet sich Drupal sehr gut als ein so genanntes Learning Content Management System. Dieses System ist durch Module erweiterbar und bietet neben Blog-, Artikel-, Buch- und Forenfunktionalitäten vor allem ein ausgefeiltes Taxonomiesystem zur Kategorisierung von Inhalten an. Mit der Ausbaubarkeit und der technischen Robustheit hat sich Drupal als eine sehr gute Wahl erwiesen.

Neben der durch das E-Learning-Blog implizierten öffentlichen Präsenz hat sich das persönliche Informationsmanagement und der Fachaustausch grundlegend gewandelt. Fachnotizen wie auch kurze Gedanken, die früher auf der lokalen Festplatte oder noch früher auf »Klebis« festgehalten worden sind, finden sich nun im Blog wieder (Informationsmanagement, Reflektion und Rückmeldung).

Durch das E-Learning-Blog hat sich eine neue Form des Fachaustauschs mit anderen E-Learning-Experten herauskristallisiert. Nicht nur, dass ich mich mit den Lesern des E-Learning-Blogs austausche. Sondern ich lese und kommentiere jetzt viel mehr Fachblogs als vor zwei Jahren.

Durch die öffentliche Präsenz ist das Weblog zwangläufig auch zu einer Art Bühne geworden. Zwar glaube ich nicht, dass man sich erfolgreich auf Dauer in einem Blog verstellen kann, dennoch sollte man das im Hinterkopf behalten. Ich glaube aber, dass sich potenzielle (Geschäfts-) Partner einen guten Eindruck von mir verschaffen können. Einige werden vielleicht auf Grund des Blogs den Kontakt zu mir nicht suchen, andere aber gerade eben wegen dieses Blogs.

Damit so ein Blog im Speziellen und E-Learning im Allgemeinen funktioniert, müssen neben der Technik allerdings auch ein paar persönliche Anforderungen erfüllt sein. Wichtig ist dabei meines Erachtens gerade der Aspekt der Medienaffinität. Da ich mich zum Beispiel schon zu Studienzeiten in verschiedenen Newsgroups des Usenets ausgetauscht habe, waren die Berührungsängste mit der Blogosphäre entsprechend gering.

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